Vorstand

Bernhard Frena | Kassier
Medienwissenschaftler und Comicforscher. Forschungsschwerpunkte sind Queere Webcomics & Netzkulturen, Ästhetik, Fandom Studies, Queer Theory und New Materialism.

Albert Mitringer | Obmann
Comicbuchautor und Illustrator aus Wien. Neben Graphic Nobels arbeitet er auch an Animationen und an einem Videospiel. Seinen Abschluss hat er auf der Universität für Angewandte Kunst während des ersten Lockdowns 2020 gemacht.

Marina Rauchenbacher | Schriftführerin
Literatur-, Comic- und Kulturwissenschaftlerin. Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Visualitäten von Geschlecht in deutschsprachigen Comics; Mit-Gründerin der Österreichischen Gesellschaft für Comic-Forschung und -Vermittlung; Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Kulturanalyse (aka).

Katharina Serles | stv. Kassierin
Literaturwissenschaftlerin und Comicforscherin. Seit April 2019 Leiterin der KUPFzeitung. Mit-Gründerin der Österreichischen Gesellschaft für Comic-Forschung und -Vermittlung, Redaktionsmitglied der ComFor, sowie Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Visualitäten von Geschlecht in deutschsprachigen Comics.

Beirat

Susanne Hochreiter | Wissenschaftlicher Beirat der OeGeC
Universitätsassistentin am Institut für Germanistik der Universität Wien im Arbeitsbereich Neuere deutsche Literatur sowie Vorsitzende des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen. Studium der Germanistik, Philosophie, Psychologie und Pädagogik in Wien und Berlin. Ausbildung zur Theaterpädagogin. Mit-Gründerin der Österreichischen Gesellschaft für Comic-Forschung und -Vermittlung. Forschungsschwerpunkte: Literatur von Frauen, feministische Theorie, Gender Studies, Queer Studies.

Markus Oppolzer | OeGeC-Erweiterungs-Beirat
Assoziierter Professor für englische Literaturwissenschaft und Fremdsprachendidaktik am Fachbereich Anglistik und Amerikanistik der Universität Salzburg. Sein Forschungsschwerpunkt ist im Bereich auto/biografische Comics.

Mitglieder

Anna Babka ist Assoziierte Professorin am Institut für Germanistik der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind kulturwissenschaftlich informierte Literaturtheorie, komparatistische Theorie und Methodik, Gattungstheorie, Theorie der Autobiografie, Rhetorik, Gendertheorie und Queertheorie (u.a. Queere Comics) sowie postkoloniale Theorie.

Kathrina Becker aka Cheeky May wurde 1981 in Deutschland geboren und zog nach Abschluss ihres Maschinenbaustudiums 2007 nach Österreich. Dort entdeckte sie ihre Liebe zum Zeichnen wieder. Nun zeichnet sie in ihrer neuen Heimat, dem Mühlviertel, am Liebsten naive Cartoons mit einem Hauch von Ironie und Gesellschaftskritik. Ihre Inspiration holt sie sich dabei in ihrem Umfeld. Also aufgepasst, wer auffällt wird gezeichnet. Achja: Neben Podcasts (unter anderem Oida Echt – der Dating-Story-Podcast) moderiert sie Shows, tritt mit den Squeezed Peaches bei internationalen Straßenkunstfestivals auf und
begeistert dort das Publikum mit Hula-Hoop-Artistik. www.sisi-top.com

Patrick Bonato

Magdalena Boucher

Sebastian Broskwa ist lebenslanger Comic-Enthusiast und hat 2005 beschlossen, die Leidenschaft zum Beruf zu machen. Mit PICTOPIA betreibt er ein Comic-Handelsunternehmen, das einerseits einen Comic-Großhandel für den österreichischen Buchhandel bietet und andererseits selbst ein Comic-Fachgeschäft mit den Sortiments-Schwerpunkten Graphic Novels, lokalen Independent Comics und Kindercomics ist. Neben dem Verkauf von Comics hält Sebastian Broskwa auch den Fortbildungsworkshop „Comics im Unterricht“ für Pädagog*innen ab.

Julia Herrele

Markus Brunner

Agustín Corti forscht und lehrt im Bereich der Literatur- und Kulturwissenschaft (Spanisch) sowie der Fremdsprachendidaktik am Fachbereich Romanistik der Universität Salzburg. Schwerpunkte in der Comicforschung: Narratologie, biographische und autobiographische Erzählung, Intertextualität und Intermedialität, Comics in der Fremdsprachendidaktik (visual literacies).

Kati Danielczyk, geboren 1962 in Wien, zeichnet seit frühester Kindheit. Durch ihre langjährige Tätigkeit als Kassenärztin für Neurologie und Psychiatrie konnte sie tiefe Einblicke in die menschliche Seele nehmen. Ihre graphischen Erzählungen handeln von den Absonderlichkeiten des Alltäglichen und spüren den Brüchen unserer Existenz nach.

Kristian Ujhelji, beschäftigt sich mit dem Konzept von abstrakten, surrealen, non narrativen Comics und zeichnet hauptsächlich in schwarze weiẞ. Seit 2018 arbeite er an einer jährlich selbst publizierten Reihe ,At the night Gate‘ und hat für einige Hefte/Zines Beiträge beigesteuert.

Janne Marie Dauer, geboren 1995 in Göttingen. Nach ihrem Studium der Visuellen Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel studiert sie derzeit Malerei an der Universität für angewandte Kunst Wien. Sie ist Comiczeichnerin, Malerin und Illustratorin. Sie lebt und arbeitet in Wien.

Nicolas Dostal kommt aus Wien, hat Buchgestaltung in St. Pölten studiert, betreibt den Kleinverlag Edition Dostal und forscht zur Geschichte des österreichischen Comics.

Joachim Doujak

Martin Erasmus Organisator der VIENNA COMIX und der Vienna COMIX WEEK.

Alena Ertl

Darren Fisher studied a bachelor’s degree in animation and finished a doctorate in visual arts in 2017, where he focused on studying and making autobiographical comics. Born and raised in Australia, he became weary of pronouncing 4 syllables when announcing his country of origin and therefore moved across the world to shave one syllable off, which turned out to be a poor decision in terms of efficiency. But he is making the most of things and looking forward to connecting with others for future comics and arts projects here in Vienna. Make sure to check out his websites: darrencfisher.com and viennagraphicrecording.com

Gerhard Förster

Maria Frenay

Shelly Gertan

Stephanie Godec

Simon Goritschnig 1988 geboren, lebt er als bildender Künstler in Wien. Immer wieder zeichnet er kurze Comics, meistens mit autobiografischem Bezug – zuletzt für das Sicc-Magazin oder das Spross. Nebenbei arbeitet er an einem Sci-Fi-Comic, der – Zitat: „definitiv noch im 21. Jahrhundert“ erscheinen soll. Vor kurzem hat er außerdem das Jahresstipendium für Bildende Kunst vom Land Kärnten erhalten.

Pia Grochar

Gottfried Gusenbauer ist seit 2012 Direktor des Karikaturmuseum Krems und hat Lehraufträge für Character Design und Storyboard an der Fachhochschule St. Pölten inne. Seit 2000 beschäftigt sich Gusenbauer intensiv mit der österreichischen Zeichnerszene und ist Mitbegründer des Kunstverein lin-c für Comic und Bildliteratur. Im Rahmen von Linz europäische Kulturhauptstadt 2009 konzipierte er das internationale Nextcomic-Festival, welches er von 2009 bis 2012 leitete und bis heute programmiert.

Iris Hable ist eine Bristol lebende Comicautorin. Sie arbeitet derzeit an ihrem ersten Projekt im Langformat: einer Graphic Memoir über den Tod ihres Großvaters. 

Nina Hable ist seit 2019 im Bereich Comic und Illustration selbstständig, zudem ist sie in der Erwachsenenbildung tätig und unterrichtet gelegentlich an der Universität Wien im Bereich der Älteren Deutschen Literatur, in dem sie ihren Doktor gemacht hat. Auch dort ist das Thema Comic nicht weit, 2019 nahm sie an der Tübinger Tagung „Vom Spruchband zur Sprechblase. Comics des Mittelalters – Mittelaltercomics“ mit einem Beitrag über den Corto-Maltese Band „Die Schweizer“ von Hugo Pratt teil, in dem die mittelalterliche Literatur, Wolframs „Parzival“ und der Gral eine bedeutende Rolle spielen. Zudem hat sie das Plakat für die Tagung gestaltet.Neben Eigenpublikationen ihrer Comics (zuletzt „Der Tod ist ein Wiener. Eine Moritat“ und „Best of Inktober“) sind zwei ihrer Geschichten in Tisch14-Publikationen erschienen: 2019 wurde „Florenz 1478“ im Heft „Tabula Rasa 3“ gedruckt, „Fiat Lux“ wird im bald erscheinenden Heft „Geister“ zu lesen sein.

Michael Hacker

Illi Anna Heger macht ernste Comics und entwickelt grafische Wissenschaftskommunikation nicht nur im naturwissenschaftlichen Bereich. Alle online verfügbaren Comics bestehen aus einer visuellen und einer textbasierten Version. Hegers Minicomics erscheinen schon seit 2010, online und winzig aus einem Stück Papier gefaltet in ausgewählten Buchläden. annaheger.de/minicomics
2023 erschien die experimentelle Comic-Kooperation „Seeing inbetween“ in Zusammenarbeit mit Rae Lanzerotti als Gewinner der Accessible Comics Design Competition des Longmore Institute on Disability, San Francisco. Dieses Comic ist nicht nur komplett visuell und textbasiert zugänglich, sondern hat auch eine von den Autor*innen eingesprochene vollständige Audioversion.
annaheger.de/inbetween Außerdem ist Heger bekannt für xiese Arbeit an deutschen Neopronomen (xier, sier). Xiese letzte Veröffentlichung zum Thema Pronomen ist ein Essay in „Vielfalt – das andere Wörterbuch“ erschienen im Duden Verlages (12/2023). annaheger.de/pronomen

Christine Hermann: Übersetzerstudium (Französisch/Spanisch, Abschluss 1992), Studium der Nederlandistik (Abschluss 2007). Seit 2007 an der Universität Wien angestellt (Univ.-Ass., Projektmitarbeiterin, Lehrbeauftragte, Administration). Forschungsschwerpunkte: Übersetzung von niederländischsprachiger Literatur ins Deutsche, Ideologie und Übersetzung, Intermedialität, Literaturadaptionen, flämische und niederländische Comics.

Regina Hofer wurde 1976 in Linz geboren, studierte von 1994 bis 1997 Graphik am Mozarteum in Salzburg und Malerei und Graphik von 1997 bis 2002 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Seit 2002 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin im Bereich Zeichnung, Comic und Animation. Seit 2018 hat sie mit „Blad“, „Insekten“ und „F22.0“ drei Graphic Novels im Luftschacht Verlag veröffentlicht. Für „Blad“ erhielt sie 2018 den „White Raven“ und für „Insekten“ (gemeinsam mit Leopold Maurer) den Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich. Außerdem hat sie drei Animationsfilme mit den klingenden Titeln „Bumbumbum“, „Humanbotanik“ und „Mikroklima“ produziert.

Albert Huspeka Jahrgang 1962, widmet er sich seit 1981 der Malerei und Bildhauerei und ist über den Umweg Film auch zum Comic gekommen (wobei schon seine Ölbilder über die Wiener Punkszene von 2000 bis 2005 kleine Geschichten erzählten). Seit 2020 arbeitet er hauptsächlich an Comics im Sinne von „Oral History“. Bereits erschienen: „Renate als der Kuckuck rief“, über die Kindheit seiner Mutter in der Kriegs- und Nachkriegszeit in Wien. Weiters „Traudl“ – die tragische Geschichte einer Brandstifterin aus einem Bauerndorf am Rande des Tullnerfeldes – und zahlreiche Kurzgeschichten. Zur Zeit arbeitet er an den Erinnerungen eines Weltkriegsveteranen aus der Wachau. 

Daniela Kaufmann ist Kunsthistorikerin und Comicforscherin. Sie promovierte in Neuerster Kunstgeschichte mit ihrer Dissertation „Ent-Larvung. Zur Genese der anthropomorphen Tierfigur im Comic“ an der Karl-Franzens-Universität Graz. Ebendort absolvierte sie das Diplomstudium der Kunstgeschichte und ein individuelles Studium aus Englisch, Marketing, Medien & Recht. Für ihre Diplomarbeit zu George Herrimans „Krazy Kat“ erhielt sie den Kunstgeschichte Leistungspreis KUGEL. Neben ihrer Unterrichtstätigkeit am BG/BRG/BORG Kapfenberg ist sie als Mitglied der Gesellschaft für Comicforschung und der AG Comicforschung mit Vorträgen an Universitäten und Kultureinrichtungen im In- und Ausland vertreten. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Modernen Kunst, Comic Studies und Holocaust-Forschung. Zuletzt publizierte sie im Kieler e-Journal für Comicforschung „CLOSURE“ zu Nicolas Mahlers Comicadaption „Lulu und das schwarze Quadrat“ unter dem Titel „Das kleine Schwarze. Wedekind, Mahler und die nackte Ikone einer Zeit“.

Christoph Keller ist mitteilungsfreudig und lesebedürftig. Seine frühesten Erinnerungen stehen in direkter Verbindung mit dem Lesen, egal ob Comics oder Bücher. Die Faszination einer guten Geschichte hält bis heute an, und Comics nehmen hier eine besondere Stellung ein. Wie egal dabei der Ursprung ist, zeigt sich in seiner Sammelleidenschaft, welche verschiedenste Themen-Bereiche, Genres und auch Kulturkreise abdeckt.
Die letzten Jahre beschäftigt er sich mit der Vermittlung von Kunst, Kultur und Film. Dabei wird er nicht müde, das Medium Comics bei seinen Tätigkeiten einzubauen.

Ilse Kilic

Elisabeth Klar, geboren 1986 in Wien, Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Transkulturellen Kommunikation. 2011 gemeinsam mit Barbara Eder und Ramon Reichert Herausgeberin von Theorien des Comic – Ein Reader (transcript, Bielefeld). Diplomarbeit in Komparatistik 2012 zum Körper und seiner strukturelle Parodie in Literatur und Comic. Mitglied der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor). Elisabeth Klar arbeitet als Schriftstellerin und in der Softwareentwicklung.

Christine Koblitz

Elisabeth Krieber war bis zum Wintersemester 2021 Universitätsassistentin am Fachbereich Anglistik und Amerikanistik der Universität Salzburg, wo sie im Sommersemester 2022 auch den Kurs „Autographics: Life Writing in Comics“ unterrichtet. Sie ist Literatur- und Comicforscherin und hat an den Universitäten Graz (BA) und Salzburg (MA) Anglistik studiert. Ihre Dissertation mit dem Titel „Adapting Autographics: Phoebe Gloeckner’s and Alison Bechdel’s Transgressive and Queer Subjectivities from Page to Stage and Screen“ hat sie ebenfalls an der Universität Salzburg verfasst und im Dezember 2021 eingereicht. In dieser Arbeit befasste sie sich mit der Darstellung und Adaption Gloeckners und Bechdels transgressiver und queerer ‚autographischer‘ Subjektivitäten. Ihre Forschungsinteressen umfassen Comicforschung, Autobiographieforschung, Gender und Queer Studies sowie Intermedialitätsforschung. Ein Auszug ihrer Forschung wurde bereits im e-Journal Closure veröffentlicht.

Kalina Kupczynska ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Universität Lodz. Stipendiatin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, des ÖAD, des DAAD und des polnischen Nationalen Wissenschaftszentrums (NCN). Publikationen zur deutschsprachigen Avantgarde, zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, zu Comic-Adaptionen literarischer Texte, zu Gender-Aspekten im Comic und zu Comic-Autobiografien. Seit 2013 Mitglied der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor), seit 2020 im Koordinationsteam der AG-Comicforschung bei der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) sowie Jurymitglied des Martin Schüwer-Publikationspreises für herausragende Comicforschung. Zuletzt erschienen u.a.: BlOOD, or: Gender and Nation in the Contemporary Polish Comic. In: Frederick Luis Aldama (ed.): The Routledge Companion to Gender & Sexuality in Comic Book Studies. London/New York 2020, S. 375-389; „Denn Wasser ist Erinnerungsträger“. Anti-Monumentalismus, DDR-Erinnerung und Formen des Vergessens in Anke Feuchtenbergers Comic-Essays Die Spaziergängerin. In: Gudrun Heidemann (Hg.): Lethe. Forensik des Vergessens. Paderborn: Brill/Fink 2021, S. 239-261; Handbuch Polnische Comickulturen nach 1989. Hg. v. Kalina Kupczyńska/Renata Makarska. Berlin: Christian A. Bachmann 2021.

Stefanie Kuso

Beate Lang ist Bibliothekarin in Wien und Comicleserin.

Nin Langer

Tanja Leitold

Adriana Liendo wurde in Caracas, Venezuela, geboren. Derzeit lebt sie in Wien, Österreich. Sie arbeitet als Softwareentwicklerin, ist aber auch autodidaktische Illustratorin, die mit verschiedenen künstlerischen Medien arbeitet, von traditioneller bis digitaler Kunst, über Schwarzweiß- oder Farbillustrationen und nahm an der zweiten Megaausstellung venezolanischer Kunst im Jahr 2005 teil. Sie hat verschiedene Stile wie Landschaften oder Porträts ausprobiert, hauptsächlich aber Kinderillustrationen. Adriana Liendo hat an verschiedenen Comic-Gruppenprojekten teilgenommen, aber erst Anfang 2023 verwirklichte sie mit der Veröffentlichung des Buches „From butterfly to monkey: Learning to draw animals everywhere“ endlich ihr erstes Einzelprojekt. www.adrianaliendo.com

Naomi Lobnig studiert Gender Studies an der Universität Wien. Ihr Lehramtsstudium Deutsch/Spanisch beendete sie mit einer Masterarbeit im Bereich der Graphic Medicine/Pathography, mit besonderem Schwerpunkt auf queer*feministischen Theorien. Tätigkeiten an der Universität Wien: Projektmitarbeiterin an der Germanistik (Visualitäten von Geschlecht in deutschsprachigen Comics) sowie studentische Mitarbeiterin und Tutorin an der Romanistik. 

Ulli Lust

Helmut Maria

Lenz Mosbacher

Renate Mowlam, geb. 1973 in Wien, lebt in Wien. Bauingenieurin, Malerin und Comic-Zeichnerin, erhielt 2015 einen Kommunikationspreis der Magistratsdirektion der Stadt Wien für ihre Comics für die MA 48 (Abfallwirtschaft) und zeichnet Eishockey-Comics für die Eishockeymannschaft des Wiener Sport-Club. www.renatentwurf.at

Maria Cecilia Perroni

Paul Porenta

Martin Reiterer, geb. 1966 in Meran(o), Italien. Weilt in Wien.

Greta von Richthofen ist Comickünstlerin und studierte an der HAW Hamburg und an der Kunsthochschule Kassel. 2019 graduierte sie als Meisterschülerin bei Prof. Hendrik Dorgathen. Seitdem nahm Greta von Richthofen an zahreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teil, wurde u.a. für den German Design Award nominiert und war Stipendiatin im Künstlerhaus Meinersen. Kürzlich realisierte sie ihre ersten Wandbilder in Deutschland, Indien und Rumänien. www.gretavonrichthofen.com

Cleo Rinofner ist eine Grazer Illustratorin und Comiczeichnerin. Schwerpunkte in ihrer Arbeit sind Feminismus, LGBTQIA+ Themen und auch mentale Gesundheit. In der Vergangenheit hat sie Graphic Novels für die beliebte Serie Lumberjanes gezeichnet, und momentan arbeitet sie in Kooperation mit dem feministischen Gesundheitsmagazin our*bodies, um feministisch-medizinische Themen in Comicform aufzubereiten.

Nicolas Rivero Illustrator und Lehrbeauftragter für Comic und visuelle Sprachen an der TU Wien. Zeichnet monatliche Comics und Illustrationen für die „Mehr als Lesen“ Magazine des Roten Kreuzes und sonst auch so was ihm unter die Finger kommt.

Sofia Roussou: Comic-Zeichnerin und -Leserin. 1979 in Griechenland geboren. Studium der Fotografie und Kunstgeschichte. Lebt und arbeitet seit 2008 in Wien. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen griechischen Magazinen und Comicfanzines erschienen, unter anderen bei BigBang!, dessen Gründungsmitglied sie ist, sowie in der Zeitung Koini Gnomi, wo sie neun Jahre als politische Karikaturistin tätig war. Seit einiger Zeit veröffentlicht sie hauptsächlich digital. locatinta.blogspot.com

Barbara Sahab

Ranthild Salzer ist Comicsforscherin und Amerikanistin. Zu ihren Forschungsinteressen gehören Gender Studies, Film und Television Studies und die Masculinity Studies. Seit 2011 arbeitet sie als externe Lektorin am Institut für Anglistik an der Universität Wien. Ihre Doktorarbeit befasst sich mit Männlichkeitskonstruktionen und der Verhandlung von Männlichkeiten in den frühen amerikanischen Superheldencomics. Seit 2016 ist Ranthild Salzer Mitglied der ComFor. Auf ihrer Publikationsliste befinden sich zwei Sammelbandartikel zu den Comics von Joe Sacco: „Tracing Masculinities in Joe Sacco’s Palestine (2001)“ (2015) und „Anti-Colonial Discourse in Joe Sacco’s Palestine: Making Space for the Losers of History“(2016). Seit 2011 unterrichtet Ranthild Salzer zu den Themen Comics und Geschlecht, Film Noir sowie Männlichkeitskonstruktionen in TV, Film und Comics.

Vinz Schwarzbauer 1987 * in Graz, studierte bildende Kunst in Wien und Hamburg. Er ist als Comiczeichner und Illustrator tätig und hat zusammen mit anderen Künstler:innen 12 Jahre lang das Magazin für narrative Zeichnung — Franz the Lonely Austrionaut herausgegeben. Seit 2023 ist er im Leitungsteam der Kabinett Comic Passage im MQ Wien tätig. Als Illustrator hat er unter anderem für die Stadtzeitung Falter, das Jacobin Magazin, die Tageszeitung der Standard, das Burgtheater Wien, das Residenztheater München oder das Architekturbüro Alles Wird Gut gearbeitet. Im Frühling 2023 erschien sein Graphic Novel Debüt Mäander bei der Edition Moderne.

Jasper Sek

Johannes Seybert ist seit 40 Jahren Comicsammler und -nerd. Er liest von Ligne claire bis École Marcinelle und alles, was gefällt. Bis 2018 war er Mitglied im Freundeskreis der Edition Moderne und verantwortlich für die internationalen Gäste der ViennaComix.

Dr. Véronique Sina ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt, wo sie seit Oktober 2022 das von der DFG geförderte Forschungsprojekt „Queering Jewishness – Jewish Queerness. Diskursive Inszenierungen von Geschlecht und ‚jüdischer Differenz‘ in (audio-)visuellen Medien“ leitet. Im Sommersemester 2023 hat sie an der Goethe-Universität Frankfurt die Professur für Filmwissenschaft vertreten, zuvor war sie Vertretungsprofessorin für Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt „Medienakteure und Medienöffentlichkeit unter besonderer Berücksichtigung von Gender“ an der Ruhr-Universität Bochum. In Bochum hat sie am Institut für Medienwissenschaft der RUB mit einer Arbeit zu Comic – Film – Gender. Zur (Re-)Medialisierung von Geschlecht im Comicfilm promoviert, die 2016 im transcript Verlag erschienen ist. Aktuell ist sie an der Siegener Forschungsstelle „Queery/ing Popular Culture“ sowie am SELMA STERN ZENTRUM für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg assoziiert. Zudem ist sie Mitglied im DFG-Netzwerk „Gender, Medien und Affekt“, im Cornelia Goethe Centrum für Geschlechterforschung sowie im Forschungszentrum für historische Geisteswissenschaften (FZHG) der Goethe-Universität Frankfurt. Zu ihren Schwerpunkten in Forschung und Lehre zählen Gender Media Studies, Queer Theory, Medienästhetik, Holocaust Studies, Jewish Visual Cultural Studies, Comic‐, Intermedialitäts- und Intersektionalitätsforschung. Sie ist Initiatorin und Mitbegründerin der AG Comicforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) und Mitherausgeberin der interdisziplinären Publikationsreihe „Comicstudien“, die im de Gruyter Verlag erscheint.

Viktoria Strehn

Ilona Stütz

Franz Suess wohnt und arbeitet in Wien.

Sigrid Thomsen arbeitet wissenschaftlich zu Comics und hat in Chicago bei Hillary Chute studiert, wobei es ihr besonders Lynda Barry und Phoebe Gloeckner angetan haben. Ihr Aufsatz „Readable Space and Practice: OCD in Fun Home and in Binky Brown Meets the Holy Virgin Mary“ ist 2018 in CLOSURE, dem Kieler e-Journal für Comicforschung, erschienen. 2020 erschien zudem ihr Aufsatz „Navigating Movement and Uncertainty in Sarah Glidden’s How to Understand Israel in 60 Days or Less“ in Mobile Culture Studies. The Journal. Sie lebt und lehrt in London.

Chiny Udeani zeichnet, schreibt und gestaltet. Ihre Praxis umfasst Comics, Grafikdesign und konzeptionelle Arbeiten sowie Experimente in Gruppenkontexten. Sie kommt aus Linz, Österreich und studiert derzeit Visuelle Kommunikation und Philosophie in Kassel.

Sibylle Vogel  lebt als Illustratorin und Zeichnerin in Wien. Sie zeichnet regelmäßig für die Büchereien Wien, macht Collagen, hat einige Kinderbücher und Mini-Comics veröffentlicht und wurde für ihre Werke mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Wiener Illustrationspreis und dem österreichischem Outstanding Artist Award für Kinder- und Jugendliteratur. Ihr letztes Buch, „Franz die Wanz und Jack der Zeck“, hat sie zusammen mit Harald Darer veröffentlicht. Sie ist eine von vielen Direktor*innen der Comicpassage (Galerie und Kleinverlag) im Museumsquartier Wien.
www.sibyllevogel.at

Daniel Andrew Wunderer ist Drehbuchschreiber und Regisseur – und seit Neuestem auch Autor und (Selbst-)Verleger der Cyberpunk-Satire Acid Accessories . Heft #0 erschien 2022 in Zusammenarbeit mit Illustrator REVKIN. Sein filmischer Output umfasst neben Fernsehdokus auch mehrere Kurzspielfilme, mit denen er zahlreiche internationale Filmfestivals besuchen durfte. Zuletzt gestaltete er den ARTE-90-Minüter „Flash Wars“ (2023). Für 2024 sind weitere Comicprojekte geplant. Hefte und Artwork gibt’s hier: acid-comic.com

Vina Yun, Jahrgang 1974, ist als freie Redakteurin, Autorin und Öffentlichkeitsarbeiterin tätig. 2017 erschien ihr erster Comic Homestories über die koreanische Diaspora in Wien.