Vorstand

Bernhard Frena | OeGeC Schriftführerin
Medienwissenschaftler und Comicforscher. Forschungsschwerpunkte sind Queere Webcomics & Netzkulturen, Ästhetik, Fandom Studies, Queer Theory und New Materialism.

Marina Rauchenbacher | OeGeC Kassierin, Obfrau Stv.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Universität Wien sowie in den Forschungsprojekten Arthur Schnitzler – Kritische Edition (Frühwerk) III und Visualitäten von Geschlecht in deutschsprachigen Comics; Mit-Gründerin der Österreichischen Gesellschaft für Comic-Forschung und -Vermittlung; Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Kulturanalyse (aka). Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Comics, Visual Culture Studies, Bildtheorie, Gender Studies.

Katharina Serles | OeGeC Obfrau
Literaturwissenschaftlerin und Comicforscherin. Seit April 2019 Leiterin der KUPFzeitung. Mit-Gründerin der Österreichischen Gesellschaft für Comic-Forschung und -Vermittlung, Redaktionsmitglied der ComFor, sowie Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Visualitäten von Geschlecht in deutschsprachigen Comics.

Beirat

Susanne Hochreiter | Wissenschaftlicher Beirat der OeGeC
Universitätsassistentin am Institut für Germanistik der Universität Wien im Arbeitsbereich Neuere deutsche Literatur sowie Vorsitzende des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen. Studium der Germanistik, Philosophie, Psychologie und Pädagogik in Wien und Berlin. Ausbildung zur Theaterpädagogin. Mit-Gründerin der Österreichischen Gesellschaft für Comic-Forschung und -Vermittlung. Forschungsschwerpunkte: Literatur von Frauen, feministische Theorie, Gender Studies, Queer Studies.

Markus Oppolzer | OeGeC-Erweiterungs-Beirat
Assoziierter Professor für englische Literaturwissenschaft und Fremdsprachendidaktik am Fachbereich Anglistik und Amerikanistik der Universität Salzburg. Sein Forschungsschwerpunkt ist im Bereich auto/biografische Comics.

Mitglieder

Anna Babka ist Assoziierte Professorin am Institut für Germanistik der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind kulturwissenschaftlich informierte Literaturtheorie, komparatistische Theorie und Methodik, Gattungstheorie, Theorie der Autobiografie, Rhetorik, Gendertheorie und Queertheorie (u.a. Queere Comics) sowie postkoloniale Theorie.

Sebastian Broskwa ist lebenslanger Comic-Enthusiast und hat 2005 beschlossen, die Leidenschaft zum Beruf zu machen. Mit PICTOPIA betreibt er ein Comic-Handelsunternehmen, das einerseits einen Comic-Großhandel für den österreichischen Buchhandel bietet und andererseits selbst ein Comic-Fachgeschäft mit den Sortiments-Schwerpunkten Graphic Novels, lokalen Independent Comics und Kindercomics ist. Neben dem Verkauf von Comics hält Sebastian Broskwa auch den Fortbildungsworkshop „Comics im Unterricht“ für Pädagog*innen ab.

Agustín Corti forscht und lehrt im Bereich der Literatur- und Kulturwissenschaft (Spanisch) sowie der Fremdsprachendidaktik am Fachbereich Romanistik der Universität Salzburg. Schwerpunkte in der Comicforschung: Narratologie, biographische und autobiographische Erzählung, Intertextualität und Intermedialität, Comics in der Fremdsprachendidaktik (visual literacies).

Kati Danielczyk, geboren 1962 in Wien, zeichnet seit frühester Kindheit. Durch ihre langjährige Tätigkeit als Kassenärztin für Neurologie und Psychiatrie konnte sie tiefe Einblicke in die menschliche Seele nehmen. Ihre graphischen Erzählungen handeln von den Absonderlichkeiten des Alltäglichen und spüren den Brüchen unserer Existenz nach.

Martin Erasmus Organisator der VIENNA COMIX und der Vienna COMIX WEEK.

Maria Frenay

Stephanie Godec

Pia Grochar

Gottfried Gusenbauer ist seit 2012 Direktor des Karikaturmuseum Krems und hat Lehraufträge für Character Design und Storyboard an der Fachhochschule St. Pölten inne. Seit 2000 beschäftigt sich Gusenbauer intensiv mit der österreichischen Zeichnerszene und ist Mitbegründer des Kunstverein lin-c für Comic und Bildliteratur. Im Rahmen von Linz europäische Kulturhauptstadt 2009 konzipierte er das internationale Nextcomic-Festival, welches er von 2009 bis 2012 leitete und bis heute programmiert.

Angela Guttner ist Literaturwissenschaftlerin, Comicforscherin und Autorin. Bachelorarbeit an der Universität Wien: “Unzuverlässiges Erzählen im Comic”, Masterarbeit an der FAU Erlangen “Funktionen von Grenzen in Israel-Palästina-Comics. Mitglied der Gesellschaft für Comicforschung ComFor, der AG Comicforschung sowie des Berliner Comic Kolloquiums.

Nina Hable ist seit 2019 im Bereich Comic und Illustration selbstständig, zudem ist sie in der Erwachsenenbildung tätig und unterrichtet gelegentlich an der Universität Wien im Bereich der Älteren Deutschen Literatur, in dem sie ihren Doktor gemacht hat. Auch dort ist das Thema Comic nicht weit, 2019 nahm sie an der Tübinger Tagung „Vom Spruchband zur Sprechblase. Comics des Mittelalters – Mittelaltercomics“ mit einem Beitrag über den Corto-Maltese Band „Die Schweizer“ von Hugo Pratt teil, in dem die mittelalterliche Literatur, Wolframs „Parzival“ und der Gral eine bedeutende Rolle spielen. Zudem hat sie das Plakat für die Tagung gestaltet.Neben Eigenpublikationen ihrer Comics (zuletzt „Der Tod ist ein Wiener. Eine Moritat“ und „Best of Inktober“) sind zwei ihrer Geschichten in Tisch14-Publikationen erschienen: 2019 wurde „Florenz 1478“ im Heft „Tabula Rasa 3“ gedruckt, „Fiat Lux“ wird im bald erscheinenden Heft „Geister“ zu lesen sein.

Christine Hermann: Übersetzerstudium (Französisch/Spanisch, Abschluss 1992), Studium der Nederlandistik (Abschluss 2007). Seit 2007 an der Universität Wien angestellt (Univ.-Ass., Projektmitarbeiterin, Lehrbeauftragte, Administration). Forschungsschwerpunkte: Übersetzung von niederländischsprachiger Literatur ins Deutsche, Ideologie und Übersetzung, Intermedialität, Literaturadaptionen, flämische und niederländische Comics.

Regina Hofer

Daniela Kaufmann ist Kunsthistorikerin und Comicforscherin. Sie promovierte in Neuerster Kunstgeschichte mit ihrer Dissertation „Ent-Larvung. Zur Genese der anthropomorphen Tierfigur im Comic“ an der Karl-Franzens-Universität Graz. Ebendort absolvierte sie das Diplomstudium der Kunstgeschichte und ein individuelles Studium aus Englisch, Marketing, Medien & Recht. Für ihre Diplomarbeit zu George Herrimans „Krazy Kat“ erhielt sie den Kunstgeschichte Leistungspreis KUGEL. Neben ihrer Unterrichtstätigkeit am BG/BRG/BORG Kapfenberg ist sie als Mitglied der Gesellschaft für Comicforschung und der AG Comicforschung mit Vorträgen an Universitäten und Kultureinrichtungen im In- und Ausland vertreten. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Modernen Kunst, Comic Studies und Holocaust-Forschung. Zuletzt publizierte sie im Kieler e-Journal für Comicforschung „CLOSURE“ zu Nicolas Mahlers Comicadaption „Lulu und das schwarze Quadrat“ unter dem Titel „Das kleine Schwarze. Wedekind, Mahler und die nackte Ikone einer Zeit“.

Christoph Keller ist mitteilungsfreudig und lesebedürftig. Seine frühesten Erinnerungen stehen in direkter Verbindung mit dem Lesen, egal ob Comics oder Bücher. Die Faszination einer guten Geschichte hält bis heute an, und Comics nehmen hier eine besondere Stellung ein. Wie egal dabei der Ursprung ist, zeigt sich in seiner Sammelleidenschaft, welche verschiedenste Themen-Bereiche, Genres und auch Kulturkreise abdeckt.
Die letzten Jahre beschäftigt er sich mit der Vermittlung von Kunst, Kultur und Film. Dabei wird er nicht müde, das Medium Comics bei seinen Tätigkeiten einzubauen.

Elisabeth Klar, geboren 1986 in Wien, Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Transkulturellen Kommunikation. 2011 gemeinsam mit Barbara Eder und Ramon Reichert Herausgeberin von Theorien des Comic – Ein Reader (transcript, Bielefeld). Diplomarbeit in Komparatistik 2012 zum Körper und seiner strukturelle Parodie in Literatur und Comic. Mitglied der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor). Elisabeth Klar arbeitet als Schriftstellerin und in der Softwareentwicklung.

Elisabeth Krieber war bis zum Wintersemester 2021 Universitätsassistentin am Fachbereich Anglistik und Amerikanistik der Universität Salzburg, wo sie im Sommersemester 2022 auch den Kurs „Autographics: Life Writing in Comics“ unterrichtet. Sie ist Literatur- und Comicforscherin und hat an den Universitäten Graz (BA) und Salzburg (MA) Anglistik studiert. Ihre Dissertation mit dem Titel „Adapting Autographics: Phoebe Gloeckner’s and Alison Bechdel’s Transgressive and Queer Subjectivities from Page to Stage and Screen“ hat sie ebenfalls an der Universität Salzburg verfasst und im Dezember 2021 eingereicht. In dieser Arbeit befasste sie sich mit der Darstellung und Adaption Gloeckners und Bechdels transgressiver und queerer ‚autographischer‘ Subjektivitäten. Ihre Forschungsinteressen umfassen Comicforschung, Autobiographieforschung, Gender und Queer Studies sowie Intermedialitätsforschung. Ein Auszug ihrer Forschung wurde bereits im e-Journal Closure veröffentlicht.

Kalina Kupczynska ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Universität Lodz. Stipendiatin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, des ÖAD, des DAAD und des polnischen Nationalen Wissenschaftszentrums (NCN). Publikationen zur deutschsprachigen Avantgarde, zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, zu Comic-Adaptionen literarischer Texte, zu Gender-Aspekten im Comic und zu Comic-Autobiografien. Seit 2013 Mitglied der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor), seit 2020 im Koordinationsteam der AG-Comicforschung bei der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) sowie Jurymitglied des Martin Schüwer-Publikationspreises für herausragende Comicforschung. Zuletzt erschienen u.a.: BlOOD, or: Gender and Nation in the Contemporary Polish Comic. In: Frederick Luis Aldama (ed.): The Routledge Companion to Gender & Sexuality in Comic Book Studies. London/New York 2020, S. 375-389; „Denn Wasser ist Erinnerungsträger“. Anti-Monumentalismus, DDR-Erinnerung und Formen des Vergessens in Anke Feuchtenbergers Comic-Essays Die Spaziergängerin. In: Gudrun Heidemann (Hg.): Lethe. Forensik des Vergessens. Paderborn: Brill/Fink 2021, S. 239-261; Handbuch Polnische Comickulturen nach 1989. Hg. v. Kalina Kupczyńska/Renata Makarska. Berlin: Christian A. Bachmann 2021.

Beate Lang ist Bibliothekarin in Wien und Comicleserin.

Nin Langer

Naomi Lobnig studiert Gender Studies an der Universität Wien. Ihr Lehramtsstudium Deutsch/Spanisch beendete sie mit einer Masterarbeit im Bereich der Graphic Medicine/Pathography, mit besonderem Schwerpunkt auf queer*feministischen Theorien. Tätigkeiten an der Universität Wien: Projektmitarbeiterin an der Germanistik (Visualitäten von Geschlecht in deutschsprachigen Comics) sowie studentische Mitarbeiterin und Tutorin an der Romanistik. 

Ulli Lust

Albert Mitringer

Renate Mowlam, geb. 1973 in Wien, lebt in Wien. Bauingenieurin, Malerin und Comic-Zeichnerin, erhielt 2015 einen Kommunikationspreis der Magistratsdirektion der Stadt Wien für ihre Comics für die MA 48 (Abfallwirtschaft) und zeichnet Eishockey-Comics für die Eishockeymannschaft des Wiener Sport-Club. www.renatentwurf.at

Martin Reiterer, geb. 1966 in Meran(o), Italien. Weilt in Wien.

Sofia Roussou: Comic-Zeichnerin und -Leserin. 1979 in Griechenland geboren. Studium der Fotografie und Kunstgeschichte. Lebt und arbeitet seit 2008 in Wien. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen griechischen Magazinen und Comicfanzines erschienen, unter anderen bei BigBang!, dessen Gründungsmitglied sie ist, sowie in der Zeitung Koini Gnomi, wo sie neun Jahre als politische Karikaturistin tätig war. Seit einiger Zeit veröffentlicht sie hauptsächlich digital. locatinta.blogspot.com

Barbara Sahab

Ranthild Salzer ist Comicsforscherin und Amerikanistin. Zu ihren Forschungsinteressen gehören Gender Studies, Film und Television Studies und die Masculinity Studies. Seit 2011 arbeitet sie als externe Lektorin am Institut für Anglistik an der Universität Wien. Ihre Doktorarbeit befasst sich mit Männlichkeitskonstruktionen und der Verhandlung von Männlichkeiten in den frühen amerikanischen Superheldencomics. Seit 2016 ist Ranthild Salzer Mitglied der ComFor. Auf ihrer Publikationsliste befinden sich zwei Sammelbandartikel zu den Comics von Joe Sacco: „Tracing Masculinities in Joe Sacco’s Palestine (2001)“ (2015) und „Anti-Colonial Discourse in Joe Sacco’s Palestine: Making Space for the Losers of History“(2016). Seit 2011 unterrichtet Ranthild Salzer zu den Themen Comics und Geschlecht, Film Noir sowie Männlichkeitskonstruktionen in TV, Film und Comics.

Johannes Seybert ist seit 40 Jahren Comicsammler und -nerd. Er liest von Ligne claire bis École Marcinelle und alles, was gefällt. Bis 2018 war er Mitglied im Freundeskreis der Edition Moderne und verantwortlich für die internationalen Gäste der ViennaComix.

Véronique Sina arbeitet und forscht als Postdoc im Bereich Filmwissenschaft/Mediendramaturgie am Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. An der Ruhr-Universität Bochum hat sie am Institut für Medienwissenschaft mit einer Arbeit zu Comic – Film – Gender. Zur (Re-)Medialisierung von Geschlecht im Comicfilm(transcript 2016) promoviert. Unter dem Titel Queering Jewishness – Jewish Queerness verfolgt sie ein DFG-gefördertes Forschungsprojekt zur diskursiven Konstruktion geschlechtlich codierter kultureller jüdischer Identität(en) in audiovisuellen Medien, das sie ab Oktober 2022 am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt realisieren wird. Seit 2020 ist Sie assoziiertes Mitglied an der Siegener Forschungsstelle „Queery/ing Popular Culture“ sowie assoziiertes Mitglied im Kollegium Jüdische Studien des Selma Stern Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Sie  ist außerdem Mitglied im DFG-Forschungsnetzwerk „Gender, Medien und Affekt“ sowie im Netzwerk „Jüdische Pop- und Unterhaltungsmusik“. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen: Gender und Queer Studies, Visual Studies, Medienästhetik, Holocaust Studies, Jewish Cultural Studies, Comic‐, Intersektionalitäts- und Intermedialitätsforschung. Sie ist Mitglied der Comics Studies Society (CSS), Mitbegründerin und Sprecherin der AG Comicforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) und Co-Herausgeberin der interdisziplinären Publikationsreihe COMICSTUDIEN, die im de Gruyter Verlag erscheint.

Viktoria Strehn

Franz Suess wohnt und arbeitet in Wien.

Sigrid Thomsen arbeitet wissenschaftlich zu Comics und hat in Chicago bei Hillary Chute studiert, wobei es ihr besonders Lynda Barry und Phoebe Gloeckner angetan haben. Ihr Aufsatz „Readable Space and Practice: OCD in Fun Home and in Binky Brown Meets the Holy Virgin Mary“ ist 2018 in CLOSURE, dem Kieler e-Journal für Comicforschung, erschienen. 2020 erschien zudem ihr Aufsatz „Navigating Movement and Uncertainty in Sarah Glidden’s How to Understand Israel in 60 Days or Less“ in Mobile Culture Studies. The Journal.

Vina Yun, Jahrgang 1974, ist als freie Redakteurin, Autorin und Öffentlichkeitsarbeiterin tätig. 2017 erschien ihr erster Comic Homestories über die koreanische Diaspora in Wien.